Gimbsheim
Die Gemeinde Gimbsheim ist über 1200 Jahre alt und wurde erstmalig im sogenannten Lorscher Codex 767 erwähnt.
Auf kulturhistorische Begebenheiten weisen noch heute Gebrauchsgegenstände und Bilder hin. Die ältesten Funde stammen aus der Tertiär- und Eisenzeit. Ein besonderer Fund sind die Reste einer aus dem Jahr 760 stammenden Schiffsmühle, die im Jahr 1992 aus einem Kiesweiher geborgen wurde.
Die Gründung der Gemeinde "Gimminsheim", wie Gimbsheim früher hieß, erfolgte vermutlich schon um das Jahr 500 nach Christi.
Landwirtschaft, Wein-, Obst-, Gemüse- und Spargelanbau spielten von Anfang an eine bedeutende Rolle für die Gemeinde. Handwerks- und mittlere Industriebetriebe sowie Sand- und Kiesbaggereien sind im Laufe der Jahrzehnte hinzugekommen.
Berühmt sind die "Gimbsheimer Spargel", und in den Qualitätslagen "Sonnenweg" und "Liebfrauenthal" wächst ein sonnenverwöhnter Wein.
1967 wurden die Schulturnhalle und das Sportgelände gebaut, 1974 das Freibad und Freizeitzentrum in Betrieb genommen. 1977 wurde der Gimbsheimer Altrhein (160 Hektar) mit seiner einmaligen Flora und Fauna unter Naturschutz gestellt. 1997 wurde mit der Niederrheinhalle ein neues Zentrum für sportliche und kulturelle Veranstaltungen eingeweiht.
Der am Ortsgebiet angrenzende "Pfarrwiesensee" ist ein öffentlicher Badesee mit großem Sandstrand. Das Schwimmbad Gimbsheim bietet eine 15 000 qm große Liegewiese, ein großes Sportbecken mit Sprungbereich, ein Nichtschwimmerbecken und ein modernes Kleinkinderspaßbecken. Der Schwimmbadkiosk ist bewirtschaftet.
