Hamm am Rhein
Der besondere Reiz der Gemeinde Hamm ergibt sich aus ihrer Lage unmittelbar am Rhein bzw. einem noch durchfliessenden Seitenarm, der durch eine Insel (Worth oder Wörth) vom Rhein getrennt wird. Der Name Hamm bedeutet „am Ufer oder an der Biegung des Flusses gelegen“. Eine Chronik aus dem 16. Jahrhundert besagt: „Im Jahre 782 wurde das Dorf im Lorscher Codex erstmals erwähnt.“
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich das Korbmacherhandwerk zu einem bedeutenden sozialen Faktor. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Naturprodukt „Korb“ allmählich vom Kunststoff verdrängt. Das traditionelle Handwerk kam zum Erliegen. Die Zeit ist abzusehen, in der auch in Hamm keine handgeflochtenen Körbe mehr hergestellt werden.
In Rheinnähe und auf dem "Wörth" haben sich Reste der ursprünglichen Rheinauenlandschaft erhalten. Dem Spaziergänger, Wanderer und Naturfreund bieten sich hier auf gut begehbaren Wegen abwechslungsreiche Rundwanderwege an.
Ein besonderer Anziehungspunkt in Hamm ist die 9-Loch-Golfanlage an der Gernsheimer Fähre. Die hervorragende Lage in der Rheinauenlandschaft bereichert das Landschaftsbild.
Die Gemeindehalle ist der kulturelle und sportliche Mittelpunkt der Gemeinde Hamm. Die große Halle fasst 450 Personen und wird während der Fastnachtszeit intensiv genutzt. Zusätzlich finden das ganze Jahr über viele weitere Veranstaltungen statt und dient den Vereinen als Übungsstätte.
Das Wahrzeichen von Hamm, ein Eichbaum, ist vor dem Rathaus zu finden.
