Verwaltungsgebäude
© Silke Ernst 

Smarte Straßenlaternen: Vier Ortsgemeinden setzen auf adaptive LED-Beleuchtung


So funktioniert die Technik vor Ihrer Haustür

  • Radarsensoren als Augen: Jede Laterne ist mit einem Radarsensor ausgestattet, der Bewegungen von Fußgängern, Radfahrern oder Autos frühzeitig erkennt.
  • Intelligente Dimmung: In ruhigen Nachtstunden dimmen die Lampen auf 20% ihrer Leistung herunter. Das spart massiv Strom und schont nachtaktive Tiere.
  • Sicherheit in Sekunden: Nähert sich ein Verkehrsteilnehmer, fährt die Helligkeit der Leuchte hoch, sodass sie den verkehrs- und sicherheitsrelevanten Anforderungen nach DIN 13201 genügt
  • Mitdenkendes Lauflicht: Die Laternen kommunizieren drahtlos miteinander. Registriert eine Lampe Bewegung, gibt sie das Signal an die nachfolgenden Leuchten weiter – das Licht läuft schrittweise mit dem Passanten mit.

Die Vorteile auf einen Blick

  • Enorme Energieersparnis: Durch das Herunterdimmen in ruhigen Phasen wird der Stromverbrauch drastisch gesenkt.
  • Weniger Lichtverschmutzung: Die Tierwelt und Anwohner werden durch das gedimmte Grundlicht deutlich weniger gestört.
  • Sicherheit nach Bedarf: Sobald sich jemand nähert, sorgt das hellere Licht für optimale Sicht und ein sicheres Gefühl.
  • Längere Lebensdauer: Da die LEDs selten unter Volllast laufen, erhöht sich die Haltbarkeit der Leuchtmittel.
  • Aktiver Klimaschutz: Weniger Stromverbrauch bedeutet eine spürbare Reduzierung des CO₂-Ausstoßes in unserer Gemeinde

Durch diese Kombination aus moderner Funk- und Sensortechnik leistet unsere Region einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz, ohne dass die Bürger auf Sicherheit und Komfort auf ihren nächtlichen Wegen verzichten müssen.